15 Bilder – 15 Impulse:
schnelle Kreativ-Hilfe im Redaktionsalltag.
Hier gibt es die Übersicht zum Ausdrucken (PDF zum Download) und hier die Version zum Ansehen (via Slideshare.net/ulghh).

 

Ideen
zum Ausprobieren im Alltag finden Sie auf dieser Webseite. Teils selbst entworfen, teils Fundstücke.

Möglichst universell nützlich,
zum Beispiel: packende erste Sätze formulieren, überraschende Überschriften finden, neue Aspekte eines Themas entdecken, eine Idee oder eine Geschichte weiterdrehen, Bild-Ideen entwickeln.

Checkliste
Aktion –
Emotion –
Nutzen –
Joker
(via
slideshare
.net/
ulghh
)

Icon Poet,
der Klassiker: 192 Icons, Geschichten im 180-Sekunden-Takt. "Sind die Würfel erst einmal gefallen, darf grenzenlos interpretiert, geistreich kombiniert und überraschend formuliert werden" schreiben die Erfinder, die Gebrüder Frei, zu ihrem Würfelspiel mit Symbolen.

Klar, hier geht es um fiktive Geschichten, um Poesie auch. Aber um den Kopf für die eigene, nicht fiktionale Geschichte frei zu kriegen, sind diese Würfel wunderbar anregend.

Mehr zum Spiel direkt bei den Erfindern.

Im Magazin der Neuen Zürcher Zeitung, NZZ Folio, hat Icon Poet eine eigene Kolumne (zum Heftarchiv ).

Das Schweizer Fernsehen hat 2012 darüber berichtet und Spieler wie Spielerfinder befragt (Video).

Story Cubes
für Kreativität "to go": In Sets zu 9 bzw. 3 Würfeln mit unterschiedlichen Themen-Schwerpunkten wie Action, Reisen, prähistorischen und mysteriösen Geschichten. Weniger poetisch, mehr konkret auf bestimmte Story-Ideen zugeschnitten sind diese Würfel-Sets.

Für den Alltag und für ungeübte Icon-Poeten sind die Story Cubes sehr einfach zu nutzen. Und sie sind billiger. Eine App gibt es auch.

Mehr zu den Würfel-Sets beim Hersteller.

 

5 Phasen
einer strukturierten kreativen Entwicklung und Implementierung, als Orientierung für eigene Projekte.

Anregungen
für Zeitungen, Magazine, Radio und Web-Video bei pinterest
.com/
ulfgruener
.

Auch für die Recherche
sind kreative Impulse nützlich, um besondere Aspekte des Themas zu finden, um relevante Szenen zu identifizieren, um eine präzise Dramaturgie zu entwickeln für die zu erzählende Geschichte.
Lesetipp: SBI Story Based Inquiry.

Qualitäts- und Innovationsmodell
im Handbuch Qualitätsmanagement in Redaktionen von Ulf Grüner und Dr. Christian Sauer: Veränderungen systematisch und erfolgreich im Alltag steuern.
  • 356 Seiten
  • 59 Seiten mit Checklisten
  • 16 Illustrationen, davon 10 farbig
  • Hardcover
  • Preis: 36,90 Euro
  • ISBN 978-3-8391-7249-0
  • Leseprobe und Rezensionen

 

Sehr schnell
sollen möglichst viele gute Ideen entstehen. Das versprechen allerlei Karten-Systeme wie zum Beispiel der universelle KnowBrainer und die für Werber konzipierten Creative-Sessions "Kribbeln im Kopf".

Sie können es auch mit dem einfachen Brainwriting versuchen: Schreiben ohne Abzusetzen bis der Kopf leer ist.

Auf eine Frage-Antwort-Matrix setzt
der Journalist Karel van den Berg:
  • Wer noch /auch /nicht
  • Was noch /auch /nicht
  • Wo noch /auch /nicht
  • Wann noch /auch /nicht
  • Wieso noch /auch /nicht
  • Wie noch /auch /nicht
  • Wen noch /auch /nicht
Zu lesen ist jede Zeile nach dem Muster:
Was noch?
Was auch oder Was sonst?
Was nicht?

Mehr dazu in seinem gründlich recherchierten
Handbuch der journalistischen
Ideen-Entwicklung
(2011, NL).

Q & DER
lesen Sie manchmal bei Anleitungen für Kreativprojekte: „quick and dirty elimination round“, die möglichst schnelle Auswahl aus einem Haufen Ideen.

Das klappt natürlich nur, wenn vorher präzise Kriterien für die Auswahl formuliert worden sind. Und bevor eine Idee endgültig verworfen wird, sollten Sie zumindest kurz mal fragen, wie diese Idee doch dem Auswahl-Kritierium entsprechen könnte. Jeffrey Baumgarten hat 2008 die Q&DER-Idee ausführlich beschrieben.

Clarity-Map
ist eine Kriterien-Matrix, die 5 Fragen formuliert. Eine Clarity-Map für die Themen-Konferenz könnte zum Beispiel so ausssehen:
  • Was begeistert mich an dem Thema?
  • Was begeistert meine Leser daran?
  • Womit überrasche ich meine Leser?
  • Was nutzt es meinen Lesern?
  • Was spricht gegen das Thema?

 

 

 

Der RedaktionsIQ-Test
Beispiel für eine Stärken-Schwächen-Analyse. Dieses Modell hier ist nur eine einfache Funktionsdemo. Es dient zur Illustration der Möglichkeiten auf Datenbanken basierender Instrumente für das Qualitätsmanagement in Redaktionen (zum Handbuch Qualitätsmanagement in Redaktionen).

Die Auswertung wird Ihnen zum Schluss in einem kleinen Extrafenster angezeigt. Bei den meisten Browsern geschieht dies automatisch, sobald Sie die zehnte Frage beantwortet haben; andernfalls klicken Sie bitte auf den Button "IQ berechnen" am Ende dieses Fragebogens. Maximal sind 50 Punkte möglich.

1. Stammen mindestens 25 Prozent Ihres Betriebsergebnisses von Produkten und/oder Serviceangeboten, die Sie in den vergangenen fünf Jahren entwickelt bzw. eingeführt haben? (z.B. neue Beilagen, neue Rubriken, Leserdienste etc.)

2. Sind Sie in den folgenden Bereichen konstant besser als Ihre Konkurrrenz? Themen setzen, modernes Layout, Leserservice/redakt. Marketing, Anzeigenerlös, verkaufte Auflage

3. Fragen Sie regelmäßig bzw. sprechen Sie regelmäßig mit allen Ihren Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen auf allen Ebenen und in allen Abteilungen - und reagieren Sie darauf?

4. Fördern und initiieren Sie die Zusammenarbeit der Ressorts untereinander, bspw. für gemeinsame Geschichten, Serien, Beilagen, Recherche oder andere redaktionelle Projekte?

5. Sofern Sie Qualitäts- und/oder Innovationsmanagement fest verankert haben: Waren/Sind die Arbeitsabläufe so effektiv, wie Sie das erhofft hatten?

6. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Mitarbeiter/innen auf allen Ebenen und in allen Funktionen regelmäßig geschult werden?

7. Haben Ihre Redakteur/innen regelmäßig Zeit, um abseits des Tagesgeschäftes Ideen zu finden, zu entwickeln und zu diskutieren - und ggfls. Neues auszuprobieren?

8. Sind alle Informationen in Ihrer Redaktion stets für alle Mitarbeiter/innen und unverzüglich verfügbar? (bspw. Themen-/Terminpläne, Adressen, Auflagenzahlen, Mediadaten ...)

9. Überprüft und aktualisiert Ihre Redaktion regelmäßig ihre Ziele und Verabredungen - und ermutigen Sie Ihre Mitarbeiter dazu?

10. Wie sind die Verantwortlichkeiten in Ihrer Redaktion organisiert?

Gesamt:


Sie haben in einem meiner Seminare und Workshops ein kleines Notizbuch mit speziellem Layout erhalten. Hier können Sie die Details zur Lineatur nachlesen und die Innenseiten selbst ausdrucken (via slideshare.net/ulghh).

Vier verschiedene Seiten-Lineaturen sind im Mini-Notizbuch zu sehen:

  • rechteckiges Raster mit Kreisfläche unten
    zum Beispiel für:
    > Notizen, die auf ein Ziel zuführen; Ziel im Kreis notieren
    > Kreisfläche für To-Do nutzen
  • Spirale von innen nach außen
    zum Beispiel für:
    > eine Idee, die Kreise zieht
    > ein Mini-Projekt, das Schritt für Schritt erweitert wird
    > Analyse von außen nach innen: Was ist der Kern des Problems?
  • fünf Sechsecke
    zum Beispiel für:
    > Clarity Map mit den wichtigsten Erfolgskriterien, Benchmarks, Startbedingungen etc.
    > Aufteilung in 3 plus 2 Felder für weitere Gewichtung
  • Matrix vier Dimensionen
    zum Beispiel für:
    > vier gegensätzliche Aspekte, Bedingungen, etc.
    > vier unterschiedliche Richtungen, eine Idee zu entwickeln
    > etwa bei einem Thema: Was begeistert mich? Was sorgt für Widerspruch, bei mir, bei Mitarbeitern, bei Lesern?

Im Text-Labor werden bewährte journalistische Formate wie Interview, Feature und Reportage aufgefrischt, gerne auch multimedial. Und natürlich wird experimentiert, mit alten wie neuen überraschenden Formen des Journalismus. Text-Labor buchen/anfragen via Kontaktformular
Lesetipp
zur Einstimmung und eine inspirierende Erinnerung an die Mini-Reportagen "Webcam" aus den Berliner Seiten der FAZ: "Berlin im Licht: Webcams", herausgegeben von Stefanie Flamm und Iris Hanika in der edition suhrkamp.

 

 

 

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